© Christof Krause 2016

Mit den "F.I.M.-Formationen +" ergänze n wir unsere Reihe der "Offenen Bühnen" um ein neues Format, in dem geladene Musiker in verschiedenen Formationen, teilweise auch mit weiteren geladenen Sessiongästen improvisieren. 

Rudi Mahall
(born 1966 in Nürnberg, Germany) is a contemporary jazz bass clarinetist. While studying classical clarinet, Mahall shifted towards contemporary music, improvisation and jazz. He is, or was a member of following bands: Avantgardeband Die Hartmann 8, Der Rote Bereich (initially with Frank Möbus, Marty Cook, Jim Black und Henning Sievert), the Trio Tiefe töne für Augen und Ohren (with Sievert and Bill Elgart), Carlos Bicas Azul and Die Enttäuschung (amongst others with Axel Dörner, Jan Roder). He carried out several projects and published CDs with Aki Takase, about the work of Eric Dolphy and others. Mahall participated to Alexander von Schlippenbachs recording of the complete works of Thelonious Monk, published by a prestigious Swiss label, and he is a member of the Globe Unity Orchestra. Moreover he performed with Conny Bauer, Lee Konitz, Barry Guy, Karl Berger, Paul Lovens, Sven-Åke Johansson, Radu Malfatti, Ed Schuller, Ray Anderson, Kenny Wheeler, Hannes Bauer and many others. Mahall performed at the Free Music Festival Jazz a Mulhouse in 2008, at the Moers Festival, the JazzFest Berlin, the Leverkusener Jazztage and jazz festivals in New York City, Amsterdam, München, Würzburg, Nürnberg, Spain, Norway, France, etc and toured in Portugal, southern and eastern Africa.

Olaf Rupp
(*1963) plays Improvised Music on the acoustic and electric guitar. The organic flow of his music is controlled neither by chance nor by dominant, wilful decisions. In his music he explores how more or less dense murmurations of notes (motion-clusters) can be perceived as one agglomerated sound in motion. This means that every note is a dot in a higher matrix and its colour is more important than the position of that note in any hierarchic classification system. So a sequence of notes creates a moving sound, not a melody. And the intrinsic colour of every note is more important than the melodic or harmonic burden which the listener may or may not put on it. Besides many cooperations five solo albums are published so far on the labels FMP, GROB and GLIGG. Olaf Rupp has been touring in many countries and performed with extraordinary musicians such as Paul Lovens, Tristan Honsinger, Peter Brötzmann, Butch Morris, Lol Coxhill, John Zorn und Michael Wertmüller. Important groups are among others XENOFOX, his duo with Rudi Fischerlehner, a Duo with cello player Ulrike Brand, DIE DICKEN FINGER with Oli Steidle and Jan Roder (also a quartet with Peter Brötzmann) and WEIRD WEAPONS with Tony Buck and Joe Williamson. www.audiosemantics.de

Jan Roder
born 1968 in Lübeck, Germany, playes bass and electric bass. He moved to Berlin in 1995 where he encountered musicians the likes of Dörner, Mahall, and v. Schlippenbach with whom he has played until today (f.e. this very 'Enttäuschung'). Roder considers his musical 'home' to be post-free jazz and improvised music deeply rooted in the jazz tradition.  He collaborates with musicians such as Aki Takase, Gunter Hampel, Irene Schweizer,Ulrich Gumpert, Ernst Ludwig Petrowski, Thomas Borgmann, Peter Brötzmann, WolfgangPuschnig, Axel Dörner, Wlli Kellers, Michael Griener, Oliver Steidle, Silke Eberhard,Christof Thewes, Matthias Schubert, Olaf Rupp.....  and in projects such as Monks Casino, Die Enttäuschung, Soko Steidle, Squakk, Die Dicken Finger (on electric bass), Silke Eberhard Trio, Ulrich Gumpert Quartett and Workshop Band, JR3, as a soloist and studio musician.

Christof Thewes

arbeitet als Posaunist, Komponist und Arrangeur und leitet verschiedene Ensembles und Musikprojekte von Solo bis Big Band, die sich zwischen modernem Jazz, freier Improvisation und Neuer Musik bis hin zu experimenteller Rock und Popmusik bewegen.

Gegenwärtig realisiert er diese Musik als Komponist und Leiter in den Musikgruppen Christof Thewes Quartet, Undertone Project (Duo bis Oktet ), in "Little Big Band", in den Neue Musik Ensembles Modern Chamber Trio (Ensemble ), in der Experimental-Popgruppe Phase 4, in dem Soloprojekt Trombonealone, in der Progrock-Jazzformation The Matter of Taste, in dem Christof Thewes Trio, in den Duoformationen  Thewes-Mahall, Thewes-Oestreich, Thewes-Oßwald 

Er arbeitet im Bereich Literatur, Theater und Musik mit dem Schriftsteller, Filmemacher und Sprecher Alfred Gulden in der Formation Gulden Thewes zusammen sowie zusammen mit der Sängerin Anette von Eichel VoicesNoisesLungs’nTongues.

Weitere Formationen bildet er mit dem Bassisten Jan Roder (der Free Jazzformation Roder-Thewes und Griener–Roder–Thewes),  als Ensemblemitglied in den Gruppen Anna Kaluza Quartett, Monkolog 16, spielt im Globe Unity Orchester, in die Enttäuschung, im Zentralquartett, in Ruf der Heimat mit Willi Kellers +Thomas Borgmann                                                                                 Improvisationskonzerte Konzerte gibt er mit Alexander von Schlippenbach, Paul Lovens,Rudi Mahall Evan Parker, Roger Turner, Willi Kellers, Uli Boetcher, Eddie Prevost, Tomas Ulrich, Matthias Schubert, Axel Dörner, Olaf Rupp uva.


Peter Stock
Der Kontrabassist Peter Stock gehört zu den deutschen Free Jazz Musikern der ersten Stunde. Schon 1970 spielte er mit berühmten Größen wie Lester Bowie, Albert Mangelsdorf, Roscoe Mitchel, Paul Rutherford oder Manfred Schoof im European Free Jazz Orchestra of the Art Ensemble of Chicago. Als Gründungsmitglied von Alfred 23 Harths legendärer Formation Just Music (eine der ersten und wichtigsten Formationen der damaligen deutschen Szene) ist er auf einem der ersten Alben von Manfred Eichers stilbildendem Münchner Label ECM zu hören. Nach zahlreichen erfolgreichen Konzerten, Festivalauftritten und Rundfunkübertragungen gönnte er sich eine Pause und ist nun mit frischer Power wieder da.

Seine Musik, die in der Tradition des europäischen Free Jazz verwurzelt ist, basiert auf der Interaktion mit anderen Musikern. Kommunikation, Improvisation, Klang, Zufall und Reaktion sind Begriffe, die seine Musik bestimmen. Er möchten Musik machen, in der sein Publikum und auch er selbst immer wieder Neues entdeckt. Es geht darum, musikalische Strukturen zu erschaffen, die jenseits etablierter Regeln zum Hinhören und zur Auseinandersetzung einladen, die Hörgewohnheiten hinterfragen und Türen öffnen.
 

Uli Schiffelholz
Die Bandbreite der künstlerischen Arbeit von Uli Schiffelholz reicht von Rockmusik über Blasmusik und klassischer Musik bis hin zur Arbeit als Musiker und Darsteller am Theater wobei sein Herz am meisten für den Jazz schlägt. Neben seiner Arbeit als Komponist und Arrangeur für sein Quartett ist er Schlagzeuger der Thomas Bachmann Group, des Bob Degen Quartets, des Jürgen Wuchner Quartetts und des J-Sound Projects. Von 2010 bis 2018 war er Mitglied des Jazzensembles des Hessischen Rundfunks für das er auch komponierte und arrangierte. 2011 erhielt er das Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt, dass ihm einen Studienaufenthalt in New York ermöglichte.
 
Burkard Kunkel
Burkard Kunkel, der in Heigenbrücken im Spessart aufwuchs, erhielt zunächst Zitherunterricht, bevor er mit zehn Jahren eine umfassende Klavierausbildung erhielt. Daneben sang er in einer Schola. 16-jährig erlernte er Altsaxophon. Bald schrieb er erste Kompositionen für Streichorchester und Saxophon. Nach dem Abitur studierte er zunächst Theologie und Philosophie, spielte in der Innsbrucker Funkband „Supershuts“. 1988 begann er ein Medizinstudium, das er 1991 in Frankfurt am Main fortsetzte. In dieser Zeit widmete er sich der Bassklarinette. 1996 erhielt er das Frankfurter Arbeitsstipendium Jazz. Mitte der 90er Jahre kehrte er zum Instrument seiner Kindheit, der Zither, zurück. Kunkel spielt auf der Zither zeitgenössische Musik, er verarbeitet v.a. Jazz, Folk und Rock. Er verwendet die Zither aktuell im Solo- und Duospiel vorwiegend mit Bob Degen und Vitold Rek. 2002 begann Kunkel mit „Mozarts Lieblingsinstrument“, dem Bassetthorn. Aktuell entwickelt er das gleichzeitige Spiel von Bassetthorn, Zither und diversen Percussionsinstrumenten und das synchrone Balladenspiel von Bassetthorn und Zither. Die Bassklarinette holte er 2014 nach zwölfjähriger Karenz aus dem Schrank und setzt sie als Erweiterung seiner Klangpalette immer wieder ein.

 

Nächste Termine:

  • Weitere Termine 2020 (vorausichtlich ab März) noch in Planung.

Musiker*innen bisheriger Opener:

  • Bülent Ates

  • Paul Cannon

  • Marcel Daemgen

  • Matthias TC Debus

  • Erwin Ditzner

  • Bob Degen

  • Christopher Dell

  • Peter Feil

  • Jörg Fischer

  • Valentin Garvie

  • Martin Götte

  • Fred Guntermann

  • Fabian Habicht

  • Peter Hanson

  • Alfred 23 Harth

  • Nicola Hein

  • Frederich Helbing

  • Willi Kappich

  • Aki Kitajima

  • Stefan Kohmann

  • Burkard Kunkel

  • Christof Lauer

  • Lömsch Lehmann

  • Martin Lejeune

  • Christian Lillinger

  • Andrea Maria Maeder (Tanz)

  • Ali Neander

  • Andreas Neubauer

  • Uwe Oberg

  • Eric Plandé

  • Ulrich Raupach

  • Wolfgang Reimers

  • Vitold Rek

  • Eric Ruffing

  • Silvia Sauer

  • Heinz Sauer

  • Uli Schiffelholz

  • Wolfgang Schliemann

  • Martin "Schmiddi" Schmidt

  • Daniel Schmitz

  • John Schröder

  • Ulrike Schwarz

  • Peter Stock

  • Tassos Tataroglu

  • Christof Thewes

  • Jan-Filip Tupa

  • Rainer Weber

  • Ingo Weiß

  • Jürgen Werner

  • Jonas Westergaard

  • Jürgen Wuchner

  • Eva Zöllner​

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